Michael Terhaag LL.M.

Print und online Veröffentlichungen, Interviews und sonstige Erwähnungen

Diese Zusammenstellung erhebt naturgemäß noch weniger Anspruch auf Vollständigkeit als die anderen... Es ist schon erstaunlich was hier so über die Jahre alles zusammengekommen ist. Interviews, eigene Beiträge und Artikel, Erwähnungen in Büchern, online oder offline - hier kehr ich alles rein, was bei den anderen Bereichen nicht passt.


14.10.2026
„Schweinegesichter“ und keine Tickets für AfD-Wähler? – Mein Videointerview bei HSTRY zu Kurt Krömer und der Meinungsfreiheit

Kurt Krömer will keine AfD-Wähler bei seinen Lesungen sehen und spricht von „Schweinegesichtern“, die "stinken", wie ihr Geld.  Darf er das? Ist das strafbare Beleidigung oder noch zulässige Meinungsäu?erung ? Und darf ein Künstler Besucher wegen ihrer politischen Einstellung ausschließen? Darüber durfte ich im Videointerview für den YouTube-Kanal HSTRY sprechen. Auch das berühmte „Soldaten sind Mörder“-Urteil spielte dabei eine Rolle.



11.09.2026
Urteilsbesprechung als Sprachwerk - Umformulieren reicht nicht - zu LG Hamburg, Urt. v. 6.8.2026 – 310 O 136/26 Zimmermann vs Berliner Zeitung

Auch journalistische Urteilsbesprechungen können urheberrechtlich geschützte Sprachwerke sein. In meiner aktuellen Anmerkung in GRUR-Prax bespreche ich die bemerkenswerte Entscheidung des LG Hamburg vom 6. August 2026, Az. 310 O 136/26 im Rechtsstreit des Kollegen Dr. Felix Zimmermann (LTO) gegen die Berliner Zeitung. Der Urteilstext ist gemeinfrei - wer aber die kreative sprachliche Aufbereitung eines fremden Beitrags übernimmt, kann das Urheberrecht auch dann verletzen, wenn er die Formulierungen (leicht) verändert.



15.07.2026
Beitrag "KI-Kennzeichnungspflicht für Politik und Verwaltung" in der aktuellen KOPO 7-8/2026

Ab dem 2. August 2026 gelten europaweit verbindliche Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-generierte Inhalte nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung - und zwar nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Kommunen, Parteien und Lokalpolitiker. In der aktuellen Ausgabe der KOPO – kommunalpolitische blätter (07/08 | 2026) erläutere ich gemeinsam mit meinem Kollegen Rechtsanwalt Peter Kaumanns, LL.M., wann und welche Inhalte gekennzeichnet werden müssen.



27.02.2026
Kein Anspruch auf Löschung ganzer Facebook-Gruppen trotz Morddrohungen, Anmerkung zu KG, Urt. v. 23.12.2025 – 10 U 190/23, GRUR-Prax 4/2026

In der aktuellen GRUR-Prax befasse ich mich mit einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin, die hohe Hürden für die vollständige Löschung von Gruppen in sozialen Netzwerken aufstellt. Selbst zahlreiche und schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzungen bis hin zu Morddrohungen genügen danach nicht, wenn die Gruppe nicht überwiegend auf Rechtsverletzungen angelegt ist. 



08.01.2026
„Keyword Advertising 3.0 - Markenverwendung bei plattforminterner Produktsuche" Fachbeitrag und zugleich Kommentar zu OLG Düsseldorf in der aktuellen K&R (1/2026)

Markenverwendung bei plattforminterner Produktsuche – und (m)ein persönlicher Déjà-vu-Moment
Mit Urteil vom 7. August 2025 (Az. 20 U 73/24) hat das OLG Düsseldorf eine praxisrelevante Entscheidung zur Zulässigkeit markenbezogener Keywords auf Onlineplattformen getroffen – ich durfte die Entscheidung in der aktuellen Kommunikation & Recht (K&R 1/2026, S. 51 ff.) kommentieren und thematisch etwas durch die Zeit reisen....


07.11.2025
„Kein Verbrauchergerichtsstand bei Twitter-Nutzung mit beruflichem Bezug“, Anmerkung zu KG, Urt. v. 10.7. 2025 – 10 U 104/24, GRUR-Prax 2025, 735

In meiner aktuellen Anmerkung in der GRUR-Prax (Heft 21/2025) befasse ich mich kritisch mit einer Entscheidung des KG Berlin und der Frage, ob bei der Nutzung von X (früher Twitter) überhaupt noch ein Verbrauchergerichtsstand bestehen kann, wenn ein Account - wie meist - auch beruflich genutzt wird. Eine Entscheidung mit mit spürbaren Folgen für den Rechtsschutz auf Social Media.


10.10.2025
Fachveröffentlichung in der GRUR-Prax: Kein Geldentschädigungsanspruch wegen Namensnennung in Demonstrationsaufruf

In meiner aktuellen Veröffentlichung in der GRUR-Prax 2025, S. 672 kommentiere ich eine Entscheidung des BGH zur Namensnennung in einem Demonstrationsaufruf. Der Fall zeigt einmal mehr, wie fein die Grenzen zwischen zulässiger Meinungsäußerung und einr Persönlichkeitsrechtsverletzung im Einzelfall verlaufen – hier kommt zudem ein politischer Zusammnehang hinzu.


30.09.2025
„Künstliche Intelligenz und das Recht an der eigenen Stimme" Fachbeitrag und zugleich Kommentar zu LG Berlin in der aktuellen K&R (10/2025)

Ob in Werbung, Social Media oder Deepfakes. Mittlerweile werden nicht nur Fotos durch KI generiert. Das LG Berlin hat erstmals entschieden, dass auch KI-generierte Stimmen vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfasst sind. In meinem aktuellen Fachbeitrag in der Kommunikation & Recht (K&R) analysiere ich das Urteil zur „deutschen Stimme von Bruce Willis“ und ordne es im Lichte früherer Leitentscheidungen – etwa zu Heinz Erhardt und Marlene Dietrich – ein.

 



06.03.2025
Karneval, Kunst und klare Rechtslage – Warum die Anzeigen gegen den Weidel-Wagen haltlos sind

Ein Karnevalswagen beim Rosenmontagszug 2024 in Düsseldorf zeigt eine satirische Darstellung der AfD. Die Figur mit der Aufschrift 'Weidel' streckt einem fröhlichen 'Erstwähler'-Paar ein Lebkuchen-Hakenkreuz entgegen, während im Hintergrund ein Lebkuchenhaus mit Social-Media-Plattformen wie TikTok, YouTube und Instagram zu sehen ist. Die Karikatur kritisiert die Einflussnahme der AfD auf junge Wähler. 
Nachdem was ich gesehen hab, bester Wagen des Zuges! Strafanzeigen gegen die Hakenkreuz-Darstellung machen aus meiner Sicht wirklich keinen Sinn und auch hier erkläre ich gern, warum Satire genau das darf.
Ich freue mich über eine Teilnahme an der Diskussion...